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am 23. September

Die Sep­tem­bersitzung der Meid­linger Be­zirks­ver­tre­tung

Grüner Klub Meidling - Wir berichten von unserer Arbeit für das Meidlinger Bezirksparlament

Am Freitag, den 20.9.2019, fand die dritte Sitzung des Jahres 2019 der Bezirksvertretung Meidling im Amtshaus statt. Während die Grünen Meidling mit ihren Anträgen wichtige Forderungen zum Thema Klimaschutz stellten, stiegen ÖVP und  FPÖ auf die Bremse.

Nach den Berichten der SeniorInnenbeauftragten, der Jugendbeauftragten und der Drogenbeauftragten sowie dem Bericht über den Voranschlag für das Bezirksbudget 2020 ging es bald heftig zur Sache: Denn die Dringlichkeit von Maßnahmen für den Klimaschutz haben ÖVP und FPÖ noch immer nicht verstanden.

Vorschläge für bessere Radinfrastruktur in Meidling

Wir machen regelmäßig Vorschläge, um das Radfahren im Bezirk attraktiver zu machen – immerhin liegen gerade im Verkehrssektor große Potentiale für CO2-Einsparungen. Schnell blättert der klimafreundliche Lack von Türkis und Blau ab, wenn es um die konkrete Umsetzung geht! Alle unsere Vorschläge,

  • den Nahversorger in der Wolfganggasse leichter erreichbar zu machen,
  • das Gymnasium Rosasgasse leichter erreichbar zu machen,
  • den Kindergarten in der Füchselhofgasse leichter erreichbar zu machen,
  • die Postfiliale in der Bonygasse leichter erreichbar zu machen und
  • die Einbahn in der Pohlgasse und Rauchgasse für RadfahrerInnen sicherer zu machen

wurden sowohl von der ÖVP als auch der FPÖ en bloc abgelehnt. Selbst eine Zuweisung zur Vorberatung in der zuständigen Bezirkskommission​, und damit eine ausführliche inhaltliche Diskussion, wurde abgelehnt. Damit senden die beiden Fraktionen das eindeutige Signal aus, dass der Klimaschutz für sie keine Priorität besitzt. Dies ist aus unserer Sicht bedauerlich und unverständlich, angesichts der drängenden Herausforderungen des Klimawandels.​ Zum Glück hat Türkis-Blau keine Mehrheit in der Meidlinger Bezirksvertretung, die Anträge wurden also mit Mehrheit zugewiesen und wir hoffen, dass unsere Vorschläge die Chance bekommen umgesetzt zu werden.

Anpassung der Stadt an Hitzesommer: Hydranten als Trinkbrunnen

Aufgrund der Klimakrise stehen uns immer mehr Hitzesommer bevor, weshalb Grüne Politik bereits Abkühlung schafft​​.

Auch in Meidling arbeiten wir daran, die Stadt auch während der großen Hitzewellen als lebenswerten Ort zu erhalten und beantragten daher, zu prüfen, welche der bereits bestehenden Hydranten sich preiswert zu einem Trinkbrunnen aufwerten lassen. Konkret regen wir das für die Rosasgasse und die Schönbrunner Straße an. Beide Anträge wurden einstimmig dem Umweltausschuss zugewiesen.

Schwammstadt, Umbenennungen und Baumpflege

Die Klimakrise bringt nicht nur Hitzesommer, sondern auch extreme Regenfälle, weswegen wir wissen wollten, inwiefern beim Stadtentwicklungsgebiet Wolfganggasse das Konzept der „Schwammstadt“ zur Anwendung kommt​​. In einer „Schwammstadt“ beugen Sickerflächen, Bepflanzungen und begrünte Flächen Überschwemmungen vor und speichern Wasser für Trockenperioden.
Außerdem wird nun auf Initiative der Meidlinger Grünen der Park zwischen U-Bahn-Station Längenfeldgasse, Gürtel und Wienzeileoffiziell in „Linse“ benannt, wie er im Volksmund schon lange bezeichnet wird. Der Park wird damit zukünftig auch auf den Karten besser zu finden sein, denn bisher war er namenlos.

Nichts gelernt? - ÖVP will bei Baum-Neupflanzungen sparen
 
Erwähnenswert ist noch, dass die ÖVP Neupflanzungen als finanzielle Belastung bezeichnete. Die Sommer seien mittlerweile zu heiß um alle Jungbäume durchzubringen. Daher solle man aus finanziellen Gründen zukünftig weniger pflanzen. Ein Glück, dass die BürgerInnen das anders sehen und uns bei unseren Gießaktionen im Bezirk unterstützen​​.

Wir werden euch in den nächsten Wochen berichten, wie es mit unseren Anfragen und Anträgen weitergeht! Alle Unterlagen sind wie immer hier zu finden!


Du hast Wünsche, Anregungen oder Kritik zum Bezirk? Dann schick uns doch eine mail an meidling@gruene.at. 


Der Grüne Klub Meidling; meidling@gruene.at